Hallo meine Lieben, wie geht es euch?
Zwischenmenschliche Beziehungen können manchmal sehr schwierig sein – gerade mit Menschen, die uns nahestehen. Am Montag, den 16.03.2026, habe ich auf YouTube gemeinsam mit euch die folgende Wochen-Affirmation gezogen:
Alle meine Beziehungen dürfen heilen.

Und genau diese Affirmation schauen wir uns heute gemeinsam an.
Ich möchte künftig – sofern es mir möglich ist – jeden Montag einen Blogbeitrag zu den jeweiligen Wochen-Affirmationen schreiben und erläutern, was sie für mich bedeuten.
Alle Beziehungen dürfen heilen.
Wie bereits erwähnt, können zwischenmenschliche Beziehungen manchmal herausfordernd sein – auch oder gerade in der eigenen Familie.
Als Reiki-Meisterin erlebe ich häufig, dass viele meiner Kundinnen und Kunden Verletzungen oder Themen aus ihrer Kindheit mitbringen. Mir ist es sehr wichtig, vor jeder Reiki-Behandlung ein ausführliches Gespräch zu führen. Dabei zeigt sich immer wieder, dass der Ursprung von Schmerz oder Problemen oft in der Kindheit liegt.
Die Menschen erzählen mir von ihren Beziehungen – sei es in der Familie oder in der Partnerschaft.
Schauen wir uns also diese kraftvolle Affirmation genauer an:
Alle Beziehungen dürfen heilen.
Das klingt zunächst wunderschön, doch manchmal erscheint es für unseren Verstand fast unmöglich – nicht wahr?
Es ist spannend, dass diese Affirmation gerade jetzt auftaucht. Denn auch ich hatte in den letzten Wochen intensive zwischenmenschliche Herausforderungen. Und ich sage es ganz ehrlich: Es war nicht schön. Ganz und gar nicht. Teilweise habe ich sehr viel geweint.
Doch gerade in dieser Zeit des Leids – überspitzt gesagt – habe ich unglaublich viel gelernt. Und die Heilung zeigt sich immer mehr.
Ich möchte dir nun drei Tipps mitgeben, die mir persönlich sehr geholfen haben:

- Annehmen
In letzter Zeit habe ich gemerkt, dass ich Gefühle wie Wut oder Trauer nicht zulassen wollte. Ich habe sie zwanghaft verdrängt und mich ihnen nicht hingegeben – obwohl ich rational wusste, wie wichtig genau das ist.
Doch eines Tages beschloss ich, den Gefühlen bewusst zu begegnen. Sie nicht mehr als Gegner anzusehen, sondern als etwas, das da sein darf.
Da waren viel unterdrückte Traurigkeit und vielleicht auch Wut, die gesehen werden wollten. Ich nahm all das an – und dann überkam es mich. Ich weinte und weinte, stundenlang, mitten in der Natur.
Ich ließ alles zu. Und obwohl sich das Weinen in diesem Moment nicht schön anfühlte, wusste ich plötzlich tief in mir: Es darf da sein. Und noch wichtiger – ich wusste, dass im Hier und Jetzt alles gut ist.
Ich nahm zu 100 % an, was ist. Und siehe da: Nach dem Weinen war die Traurigkeit plötzlich verschwunden. Einfach weg. Es fühlte sich an wie eine Erneuerung.
Nimm an, was ist.
Das bedeutet nicht, dass du gutheißt, was geschehen ist – aber du hörst auf, dagegen anzukämpfen.
- Vergebung
Der zweite Tipp ist ähnlich – und doch anders. Vergebung ist etwas zutiefst Befreiendes, ja sogar etwas „Egoistisches“ im positiven Sinne.
Wisse: Du vergibst in erster Linie für dich selbst. Die andere Person muss dafür weder anwesend sein noch davon wissen.
Auch hier gilt: Wenn du vergibst, heißt das nicht, dass du gutheißt, was passiert ist. Aber du nimmst an, was war.
Verstehe, dass jeder Mensch – auch deine Eltern – immer so gehandelt haben, wie es ihnen in diesem Moment möglich war. Als ich das erkannt habe, konnte ich vieles besser verstehen, und das Vergeben fiel mir leichter.
Vergebung ist essenziell – für dich. Denn dadurch lässt du los, und der Schmerz aus der Vergangenheit kann sich verwandeln.
Übrigens habe ich in meinem Buch „777 Affirmationen für mehr Lebensfreude über Vergebung geschrieben (Kapitel 53, Seite 159).
Wichtig ist: Vergebung geschieht im Inneren. Du kannst nicht nur nach außen sagen, dass du vergeben hast, während sich innerlich noch Groll aufstaut. Es geht darum, die Vergebung wirklich zu fühlen.
Und wenn du merkst, dass da noch Wut oder Groll ist – dann nimm auch das an. Nur so kann es sich auflösen.
Und jetzt kommt etwas ganz Entscheidendes:
vergib dir selbst!!
Auch du hast immer so gehandelt, wie du es in diesem Moment konntest. Du denkst, du hast Fehler gemacht? Ich auch. Viele sogar. Aber ich habe aufgehört, mich dafür zu verurteilen.
Und das darfst du auch.
Denn Fehler sind letztlich Lernerfahrungen, die dich wachsen lassen.
Mein zweiter Tipp ist also: Vergebung – dir selbst und anderen.
- Heile die Beziehung zu dir selbst
„Alle“ schließt auch dich mit ein.
Mein dritter Tipp ist: Heile zuerst die Beziehung zu dir selbst. In diesem Punkt vereinen sich alle vorherigen.
Nimm dich an, so wie du bist.
vergib dir selbst.
Lerne dich neu kennen.
Glaub mir: In dir schlummert noch so viel.
Selbstliebe ist der Schlüssel.
Du kannst dir dafür zum Beispiel folgende Fragen stellen:
– Wo halte ich mich noch klein?
– Was akzeptiere ich an mir noch nicht?
– Wie rede ich mit mir selbst?
– Würde ich mit einer guten Freundin oder einem guten Freund auch so sprechen wie mit mir selbst?
Du bist dein ganzes Leben lang mit dir zusammen. Deshalb ist es so wichtig, dass du lernst, dich selbst zu lieben und anzunehmen.
Denn nur so können auch deine äußeren Beziehungen heilen.
Ich hoffe sehr, dass du aus diesem Beitrag etwas für dich mitnehmen konntest.
schreib mir gerne in die Kommentare, ob dir meine Tipps geholfen haben.
Ich wünsche dir von Herzen, dass sich alles so entwickelt, wie du es dir wünschst – ohne Druck, dafür mit ganz viel Liebe.
Herzlich,
deine Sophie Clara Schönwiese


