Du hast mal wieder einen schlechten Tag erlebt, oder durchlebst ihn gerade? Als Erstes will ich dir sagen: Damit bist du nicht allein – jeder und jede hat hier und da schlechte Tage, auch ich, zum Beispiel heute. Jedoch ist mir heute etwas Magisches passiert, das ich gerne mit dir teilen möchte.

Also pass auf: Ich ging betrübt im Stadtpark herum, bis ich auf einmal EINE Entscheidung traf, und zwar folgende: Ich beschloss, all das, was mir nicht mehr dienlich ist, loszulassen und entschied mich, jetzt in diesem Moment glücklich zu sein. Das klingt banal und einfach, aber es ist wirklich wichtig, davon überzeugt zu sein, damit die Wirkung erfolgen kann.

Und ich praktizierte jene Übung: Ich stellte mich aufrecht hin, mit beiden Beinen am Boden, und streckte meine Arme gen Himmel. Zu dem Zeitpunkt war mir egal, wie es aussieht und was die anderen sagen könnten – dafür hatte ich keine Zeit. Es ist sowieso irrelevant, die anderen sind sowieso mit sich selbst beschäftigt. Ich habe gelernt, es nicht mehr zu sehr zu hinterfragen, was andere von mir denken, aber das ist ein anderes Thema, das ich ein anderes Mal beleuchten werde. Ich stand also da, mit geschlossenen Augen, ausgebreiteten Armen und festem Stand. Vor mir der Deich mit den lieben Enten und Tauben. Ich spürte die Verbindung zum Boden und zu meinen Füßen, und es wuchsen symbolisch Wurzeln aus meinen Füßen. Ich gab alles der Erde ab. Und sprach ein kleines Gebet, auch Stoßgebet genannt. Als ich meine Augen wieder öffnete, flogen über mir Vögel übers Wasser, und gefühlt flogen alle Sorgen mit den Vögeln von dannen. Danach musste ich kräftig weinen, aber ich wusste innerlich, dass dies zum Akt der Heilung gehört, und ließ alles zu. Ich wusste, dass dieses Weinen meine Heilung war und alle Reste des Leides mit den Tränen verschwanden – oder wie ich es gerne zu sagen pflege: im Bach der Heilung.

 

Warum erzähle ich dir das? Weil ich dir zeigen möchte, dass es manchmal nur einer minimalen Neuausrichtung bedarf, um wieder in die Freude zu kommen. Das Ganze hat ca. 5 Minuten gedauert, veränderte aber meinen gesamten weiteren Tag. Und nach dem Bad der Heilung kam eine gute Nachricht nach der anderen zu mir!

Falls du nicht immer die Möglichkeit hast, rauszugehen, kannst du diese Übung auch zuhause oder bei der Arbeit machen. Im Grunde ist es egal, wie lange es dauert – mir helfen oft bereits 30 Sekunden … Das mache ich oft heimlich auf dem Klo. Also die besagte Übung – wichtig ist deine Einstellung und Bereitschaft, JETZT loszulassen und wieder in die Liebe / Kraft / Freude … zu kommen.

Ich freue mich, wenn du mir erzählst, wie sich die Übung für dich angefühlt hat, falls du sie ausprobieren magst. So, und jetzt wünsche ich dir von Herzen einen schönen Tag, mit viel Sonnenschein und schönen Momenten.

Falls es dir heute noch niemand gesagt hat: Du bist gut so, wie du bist!

In tiefer Verbundenheit, herzlich, Sophie Clara.